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Iranische Regime-U-Boote in Deutschland

Iranische Regime-U-Boote in Deutschland


Heute debattiert der Bundestag über die Revolution im Iran. Trotz massiver Polizeigewalt gehen die Menschen im Iran seit dem Tod von Mahsa Amini auf die Straße. Zeit, die Unterwanderung deutscher Institutionen durch das Mullahregime unter die Lupe zu nehmen.

Iranische Regime-U-Boote in Deutschland

Der EU-Abgeordnete Charlie Weimers von den Schwedendemokraten (Fraktion EKR) traf sich am 23.9. mit dem iranischen Kronprinzen Reza Pahalvi, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Daraufhin kündigte Weimers an, einen Antrag ins EU-Parlament einzubringen, um die europäischen Botschafter aus dem Iran abzuziehen, die Internetkommmunikation im Iran zu unterstützen und Sanktionen gegen Regimevertreter zu verhängen.

Die voraussichtlich nächste Ministerpräsidentin Italiens Georgia Meloni drückte ihre Unterstützung für die iranischen Demonstranten aus: »Nach dem Tod von Mahsa Amini geht die heroische Revolte iranischer Frauen gegen die Ayatollahs weiter: Unter Aktivisten, Anwälten und Journalisten gibt es Dutzende Tote und Hunderte Verhaftete. Eine weitere junge Frau, Hadis Najafi, eine Symbolfigur der Proteste, wurde getötet. All meine Unterstützung für die mutigen Frauen, die im Iran und auf der ganzen Welt kämpfen, um ihre Rechte und ihre Freiheit zu verteidigen.«

In Kanada fordern die Hinterbliebenen von Flug UA  752, die Revolutionsgarden als Terrorgruppe einzustufen. Ein ähnlicher Schritt in der EU würde es deutschen Kollaborateuren wie das Wirtschaftsministerium und die Messe München verbieten, mit Firmen der Revolutionsgarden Geschäfte zu machen. Deutschland ist der größte europäische Handelspartner des Terrorregimes, vor allem die Grünen und die SPD pflegen gute Beziehungen zu den Mörder-Mullahs.

Freie Welt berichtete bereits über die regimetreue Linie der öffentlich-rechtlichen Sender. Doch das Mullah-Regime hat auch Politik und Wissenschaft in Deutschland unterwandert, sagen Oppositionelle. Auf einer Demo in Frankfurt am 24.9. identifizierten Demonstranten angeblich einen Regime-Spitzel, der von der Polizei beschützt werden musste (Foto oben).

Die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD und die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU arbeiten z.B. mit dem Thinktank Center for Applied Research in Partnership with the Orient e.V.  (CARPO ) in Bonn zusammen, veranstalten Tagungen und veröffentlichen Studien, die die Sanktionen gegen den Iran kritisieren und das Regime in Schutz nehmen.

Der Geschäftsführer von CARPO ist Adnan Tabatabai, ein direkter Verwandter des Ayatollah Ruhollah Khomeini. Sein Vater, Sadeq Tabatabai, organisierte als Student in Deutschland in den 1970ern zusammen mit Ulrike Meinhof und der APO/RAF-Szene die Proteste gegen den Schah. Als Botschafter in Deutschland 1982-86 war Sadeq Tabatabai an Drogen- und Waffenschmuggel beteiligt und wurde am 8.1.1983 am Flughafen Düsseldorf mit 1,65 Kg Opium erwischt. Er genoss diplomatische Immunität und wurde erst 1986 abberufen, kehrte aber immer wieder nach Deutschland zurück und starb 2015 in Düsseldorf. Er wurde im Mausoleum des Ayatollah Khomeini in Teheran beigesetzt.

Sohn Adnan Tabatabai ist nun einer der wichtigsten Stichwortgeber für Politik und Medien in Deutschland. Auf Twitter spricht sich Tabatabai trotz der Revolution und der viele Toten im Iran immer noch gegen Sanktionen gegen das Regime aus: »Wer wirklich die Bürger des Irans unterstützen will, vor allem die Frauen im Iran, der würde keine wirtschaftlichen Sanktionen unterstützen, und Trumps Kampagne des maximalen Drucks.«

Die iranische Opposition spricht sich überwiegend für die Sanktionen und gegen Verhandlungen mit dem Regime aus.

Dem WDR sagte Tabatabai diese Woche, es stehe im Iran »kein politischer Umsturz bevor«: »Dieser Machtapparat funktioniert einfach zu gut. Es gibt viele Sicherheitskräfte und die sind sehr gut ausgestattet. Der Staat hat also genug Möglichkeiten, um diese Proteste unter Kontrolle zu bekommen. Die Frage ist nur, zu welchen Kosten?«

Das oppositionelle Twitter-Konto »It’s Your Turn« schrieb an den WDR: »Ich würde gerne wissen, warum Sie inmitten der Proteste im Iran für Freiheit, grundsätzliche Menschen- und Frauenrechte mit  Adnan Tabatabai sprechen, welcher die Verbrechen von Khamenei und dem iranischen Regime, welches iranische jugendliche, Frauen und Männer auf den Straßen ermordet, versucht zu verschleiern. Nicht nur ist er ein enger Verwandter von Ayatollah Khomeini (Neffe von Khomeinis Sohn), sondern auch ein offizieller Lobbyist des iranischen Regimes in Deutschland, als welcher er das faschistische iranische Regime in den deutschen und englischsprachigen Medien proklamiert. Es ist offensichtlich, dass er nicht gewillt ist, in irgendeiner Weise, durch Interviews oder Veröffentlichungen, die Stärke und Rechtmäßigkeit der Islamischen Republik Irans im Ausland in Frage zu stellen.«

Tabatabai stelle »den internationalen Medien lediglich Material zur Verfügung«, so das Oppositionskonto, »welches direkt vom Propaganda-Ministerium des iranischen Regimes stammt. Er kollaboriert in enger Weise mit den iranischen Reportern, die ebenfalls für die Ayatollahs arbeiten, um täglich fälschliche und das Narrativ verändernde Nachrichten zu verbreiten, um von der Wahrheit abzulenken, der brutalen Niederschlagung der Proteste. Er berichtet nicht von den Absichten der jungen Demonstranten, das Regime und deren religiöse Machthaber zu stürzen, sondern fälschlicherweise spricht er davon, dass die Demonstranten lediglich Reformen fordern. Dies entspricht nicht der Wahrheit.«

Tabatabai spiele laut Darstellung des Oppositionskontos »eine entscheidende Rolle, die es erlaubt, das wahre Gesicht des iranischen Regimes zu verstecken. Ebenfalls verschweigt er die Tatsache, dass das iranische Regime das Internet abgeschaltet hat, um ungestört und in völliger Stille Demonstranten  auf den Straßen zu töten, ohne dass zum Beispiel deutsche Medien über soziale Medien darüber erfahren. Bitte beenden Sie die Zusammenarbeit mit den Lobbyisten und Vertretern dieses brutalen und terroristischen Regimes. Bitte unterstützen Sie stattdessen die iranischen Frauen und die Demonstranten, welche für ihre Rechte kämpfen und dafür auf den Straßen des Irans getötet werden.«

»Ich wundere mich, warum die deutsche Regierung nichts gegen solche Sympathisanten der Terroristen unternimmt, während die ganze Welt unsere Stimme gehört hat«, sagte die Oppositionsaktivistin Nila Behzadi zur Freien Welt. »In Kanada und Australien wurden Regimeanhänger gefeuert, weil sie das gleiche Profil hatten und das diktatorische Regime im Iran unterstützt haben. Solche Aussagen und Taten müssen auch in Deutschland Konsequenzen haben.«


Autor: Freie Welt
Bild Quelle: Screenshot twitter


Donnerstag, 29 September 2022

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